Die unendliche Geschichte geht weiter!

Unendliche Geschichte

Zum aktuellen Stand im Rechtsstreit zwischen YouTube und GEMA hier ein Link

Langsam kommt man sich im vier Jahre anhaltenden Rechtsstreit GEMA vs. YouTube vor wie in der unendlichen Geschichte von Michael Ende. Dort spielt die Handlung in einer Parallelwelt, die durch das „Nichts“ zerstört wird. Immer größere Teile des Reiches verschwinden einfach spurlos und stehen den Einwohner somit nicht mehr zur Verfügung.

Aktuell beschwert sich die GEMA bei der Schiedsstelle des deutschen Patent- und Markenamts. Es geht einmal wieder ums liebe Geld. Der Klick für ein Video soll YouTube 0.375 Cent kosten. YouTube weigert sich stattdessen, von seinem bisherigen Geschäftsmodel abzurücken und stellt sich stur. Was bleibt, sind „Hinhalte-Taktiken“ und „Stimmungsmache“ durch die Sperrung von Musikvideos.

Ein Retter in der Not wie „Antréju“ mit seinem Glücksdrachen „Fuchur“ aus der unendlichen Geschichte ist leider nicht in Sicht.

Text im Original aus 2012, Daniel Adu

Neue Veranstaltungstarife der GEMA!

News
Ab dem 1. Januar 2013 soll es eine Vereinheitlichung der Veranstaltungstarife bei der GEMA geben. Kleine Veranstalter werden danach weniger, große Veranstalter wie Discotheken und Hotels z. B. deutlich mehr bezahlen müssen. Doch die wehren sich massiv mit einer Online Petition, die schon über 100.000 Aktivisten unterschrieben haben.

Quelle: https://www.gema.de/en/gema/news/news-archive/article/die-neuen-veranstaltungstarife-der-gema.html

Eine unendliche Geschichte: Anonymus vs. Gema!

News
Für viele Netzwerkaktivisten ist die Gema ein rotes Tuch und ein dankbares Ziel von Virenattacken. Die Absicht der Hacker ist es immer wieder, den Gema-Server lahmzulegen, um sich z. B. gegen die Sperrung von Musikvideos auf YouTube zu revanchieren. Aber die Gema wehrt sich. Diese Woche hatte eine Sonderkommission des BKAs bundesweit mehrere Wohnungen von mutmaßlichen Anonymus-Unterstützern durchsucht, um Beweise gegen diese Angriffe zu sammeln. Ob es sich bei den Verdächtigen um Mitglieder oder nur um Sympathisanten handeln, stand zum Zeitpunkt der Ermittlungen noch nicht fest.

Quelle: http://www.spiegel.de